Grüne warnen vor Auswirkungen der Gasbohrungen im südlichen Emsland

Emsland – Angesichts der Erdgas-Probebohrungen-Bohrungen des Konzerns Exxon Mobil in Lünne befürchten die Grünen Schäden für die Umwelt, die möglicherweise schwerwiegender sein könnten, als bislang angenommen. Exxon führt auch Probebohrungen durch, bei denen das so genannte Fracing angewandt wird. Dabei wird mit Chemikalien versetztes Wasser in den Boden gepresst, um austretendes Erdgas zu gewinnen. Es ist zu befürchten, dass eine Verseuchung des Erdreichs und des Grundwassers folgen könnte. Diese Art der Erkundung könnte auch Trinkwasservorkommen vergiften.

"Exxon will vorerst die Fracing-Methode nicht anwenden. Wenn die Probebohrungen aber erfolgreich sind, kann dann nur durch die Fracing-Methode Erdgas gewonnen werden. Besonders problematisch ist dabei die unkritische und native Vorstellung einiger CDU-Politiker vor Ort. Wenn der Samtgemeinde-Bürgermeister Bernhard Hummeldorf (CDU) sich angeblich schon freuet, wenn die "über 18 Bohrtürme in seiner Gemeinde" zu sehen sind", kritisiert der Kreistagsabgeordnete der Grünen Heiner Rehnen.

Weiter kritisieren die Grünen, dass die Bohrungen nach Bergrecht genehmigt werden, denn das Bundesberggesetz sieht keine Bürgerbeteiligung vor; Gemeinden erhalten allenfalls eine Gelegenheit zur Stellungnahme.

"Wir fordern die Beteiligung unabhängiger Experten und eine bessere öffentliche Beteiligung, damit die Belange der Bürger und der Schutz der Umwelt gewahrt bleiben", heißt es in der Stellungnahme der Grünen.

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