Bündnis 90/Die Grünen

im südlichen Emsland

Lingen benötigt ein Kozept für Klimafolgenanpassung

18.10.26 – von Olesa Schleicher-Deis –

wir beantragen die Erarbeitung eines Klimafolgenanpassungskonzeptes für die Stadt Lingen.

Die Sondersitzung im Ausschuss für Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit zu den Auswirkungen der Dürre hat aus unserer Sicht sehr deutlich gezeigt, warum wir einen solchen übergeordneten Ansatz brauchen. Schon bei diesem einen Thema waren ganz unterschiedliche Bereiche betroffen. Und genauso ist es bei anderen Klimafolgen wie Hitze, Trockenheit oder Starkregen.

Denn Klimaanpassung ist keine Aufgabe eines einzelnen Fachbereichs. Wenn es beispielsweise um Starkregen geht, sind andere Zuständigkeiten gefragt als beim Hitzeschutz, beim Stadtgrün oder beim Bevölkerungsschutz. Die Verantwortung für die jeweiligen Themen bleibt also dort, wo auch die fachliche Zuständigkeit liegt.

Wir brauchen einen gemeinsamen Blick auf:

  • Welche Folgen des Klimawandels sind für Lingen besonders relevant?

  • Wo sind wir besonders betroffen?

  • Wer ist für welche Themen zuständig?

  • Was wird bereits gemacht – und wo bestehen noch Lücken?

Dabei fangen wir nicht bei null an. In Lingen gibt es bereits Konzepte, Planungen und Maßnahmen. Diese sollen zusammengeführt und mit Blick auf zukünftige Herausforderungen weiterentwickelt werden.

Ein Klimafolgenanpassungskonzept soll dafür sorgen, dass Zuständigkeiten, Ziele und Maßnahmen zusammenpassen und Klimafolgenanpassung fachbereichsübergreifend gedacht wird. Daraus soll ein langfristiger Rahmen entstehen, an dem sich die Stadt bei ihren zukünftigen Entscheidungen orientieren kann.

Kategorie

Lingen | Stadtratsfraktion Lingen | Umwelt & Klima

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