05.03.26 –
Meppen, 3. März 2026 - Nach intensiven Gesprächen und zahlreichen Rückmeldungen aus der Region steht fest: Die Samtgemeinden Freren und Lengerich bleiben weiterhin den emsländischen Wahlkreisen zugeordnet. Damit wird eine zentrale Forderung aus der Region berücksichtigt.
„Lengerich und Freren gehören zum Emsland. Eine Zuordnung außerhalb würde gewachsene Strukturen auseinanderreißen“, betont der Haselünner Landtagsabgeordnete Nicolas Mülbrecht Breer (GRÜNE). Wahlkreise müssten die Lebensrealitäten der Menschen abbilden – und dürften bestehende Verbindungen nicht zerschneiden.
Auch Andrea Kötter (SPD) aus Meppen, ebenfalls Mitglied des Niedersächsischen Landtags, unterstreicht die Bedeutung der Entscheidung. Die anstehende Wahlkreisreform sei notwendig, um die Vorgaben des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs umzusetzen und die Wahlgleichheit in Niedersachsen zu gewährleisten. „Dieses Ziel unterstützen wir ausdrücklich. Gleichzeitig darf eine Reform jedoch nicht allein nach mathematischen Kriterien erfolgen“, so Kötter.
Hintergrund der Reform
Die Neuordnung der Wahlkreise war nach einem Urteil des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs erforderlich geworden. Der Gerichtshof hatte Anpassungen verlangt, um eine möglichst gleichmäßige Gewichtung der Stimmen sicherzustellen. Nun liegt die endgültige Entscheidung beim Niedersächsischen Landtag.
Veränderungen für Haren (Ems) und Twist
Vollständig vermieden werden konnten Brüche auch für die Region aber leider nicht: die Stadt Haren (Ems) sowie die Gemeinde Twist werden künftig gemeinsam mit Kommunen aus der Grafschaft Bentheim einen neuen Wahlkreis bilden.
Trotz intensiver Bemühungen sei es nicht gelungen, beide Kommunen vollständig im emsländischen Zuschnitt zu halten. Gleichzeitig wird jedoch auf die bestehenden Verbindungen zwischen dem Landkreis Emsland und der Grafschaft Bentheim verwiesen. Auf kommunaler, sportlicher und wirtschaftlicher Ebene gebe es bereits zahlreiche gemeinsame Projekte und Netzwerke die auch im neuen Wahlkreis Potenzial böten. Davon könnten künftig auch Haren (Ems) und Twist profitieren.
Reform beschlossen – maßgeblich dem regionalen Einsatz zu verdanken
Mit dem Beschluss zur Wahlkreisreform ist die neue Einteilung nun festgelegt. Nach Darstellung der Beteiligten ist der Verbleib von Freren und Lengerich im emsländischen Wahlkreis maßgeblich dem beharrlichen Einsatz von Nicolas Mülbrecht Breer und Andrea Kötter zuzuschreiben.
Beide hatten sich frühzeitig und mit Nachdruck für die Interessen der Region starkgemacht und die Argumente aus dem Emsland konsequent in die Beratungen eingebracht. Der nun gefasste Beschluss geht damit insbesondere auf ihre Initiative und ihre intensive Begleitung des Verfahrens zurück.
Für die Region bedeutet der Beschluss nun Planungssicherheit und ein klares Signal, dass engagierte Interessenvertretung im Landtag konkrete Wirkung entfalten kann.
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