Alternative Energieversorgung für die Hallen I und II vorgeschlagen

Große Bauarbeiten an den Hallen des Eisenbahnausbesserungswerkes, Halle I und II, stehen in den nächsten Jahren an, damit die Hallen, in denen früher Dampfloks ausgebessert wurden, für Fachhochschule, Berufsakademie sowie auch verschiedene Dienstleister, Existenzgründer und andere Unternehmen genutzt werden können. "Wir Grünen begrüßen diese Planungen sehr und sind der Meinung, dass hier Geld in ein sehr wichtiges Projekt der Stadt für Bildung und Innovation investiert wird. Wenn uns in Lingen aber diese Sanierung in einen dreigeschossiges Gebäude so viel Geld wert ist, dann muss es auch mit einer zukunftsweisenden Energieversorgung ausgestattet werden", fordern die Grünen in einer Presseerklärung am Wochenende.

"Wir können uns vorstellen, dass das Gebäude mit einem Erdwärmesystem, einem Blockheizkraftwerk, einer Photovoltaikanlage sowie durch besondere Wärmedämmung zum Vorbild für andere Gebäude werden könnte und außerdem sich hervorragend in das Konzept der Fachhochschule Osnabrück/Lingen eingliedern lässt" erläuterte der Ratsherr der Grünen, Michael Fuest. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die aktuellen Arbeiten der Fachhochschule, bei dem es dem Forscherteam von SUN-AREA unter der Leitung von Prof. Dr. Martina Klärle gelungen sei, nachzuweisen, dass mit der effektiven Nutzung der geeigneten Dachflächen ca. 70% des Strombedarfs der Osnabrücker Privathaushalte mit der Sonnenenergie gewonnen werden könnten. "Eine so gute Vorarbeit stellt eine Steilvorlage dar, die wir jetzt hier in Lingen nutzen müssen. Daher haben wir den Ratsgremien vorgeschlagen, ein Ingenieurbüro zu beauftragen, ein schlüssiges Konzept zu entwickeln" stellte die Fraktionsvorsitzende Birgit Kemmer heraus.

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