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Anlässlich der Gedenkveranstaltung der Kurdistan Kultur Gemeinde e.V zur Situation in Kurdistan, Irak und Syrien am 6. September 2014 erklärt Michael Fuest, Ratsherr in Lingen:

„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!

Wir haben uns heute hier in Lingen versammelt, weil wir unsere Stimme erheben wollen, weil wir unserer Wut – unserer ohnmächtigen Wut – Ausdruck verleihen müssen.
Die Terrororganisation, die sich unter ihrem Führer Abu Al-Jawlani zusammengefunden hat und sich IS (islamischer Staat nennt) geht gegen Menschen anderer Religionsgemeinschaften vor. Es ist eine Katastrophe - es sind Massenmorde, sexuelle Übergriffe – insbesondere gegen Frauen. Aber auch öffentliche Hinrichtungen gehören zu dem Schreckensregime dieser Gruppe, die sich jetzt Islamischer Gottesstaat bzw. Kalifat nennt und behauptet, im Namen Allahs Krieg gegen Andersgläubige führen zu dürfen.   Mehr »

„CDU hat scheinbar geschlafen!“
Lingen – Das von der Naturschutzbehörde vorgestellte Projekt „Magerrasen“ im Ortsteil Darme überzeugt die  Grünen in Lingen: „Die Stadt Lingen kann jetzt in der ersten Bundesliga beim Naturschutz mitspielen – zusammen mit den Naturschutzbehörden der anliegenden Landkreise. Dass wir bei diesem Projekt „Hotspots der biologischen Vielfalt in Deutschland“ dabei sind, ist eine Auszeichnung. Lingen sollte die Maßnahmen, die vorgesehen sind, auch so umsetzen“, sagte die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Birgit Kemmer.   Mehr »

Lingen. Als Vorzeigebetrieb hat der Fraktionsvorsitzende der Grünen im emsländischen Kreistag, Michael Fuest, die Kläranlage in Lingen am Langschmidtsweg bezeichnet. „Bei jedem Besuch erfährt man immer wieder etwas Neues“, sagte der Grünen-Politiker aus Lingen.
Arno Ester, Betriebsleiter der Stadtentwässerung Lingen, und Professor Dr. Klaus M. Herrmann nahmen sich viel Zeit, um Fuest sowie seinen Fraktionskollegen Nikolaus Schütte zur Wick und Birgit Kemmer deutlich zu machen, dass auf Innovationen allergrößter Wert gelegt werde.

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Eingehend informierten sich Kreistagsabgeordnete der Grünen auf dem Gelände der Kläranlage in Lingen. Von links: Nikolaus Schütte zur Wick, Klaus Herrmann, Birgit Kemmer, Arno Ester und Michael Fuest. Foto: Ludger Jungeblut

05.01.2014

Grüne verärgert über schleppenden Ausbau im Gauerbach

„Feldwege im besseren Zustand als Straßen im Wohngebiet!“
Lingen – Über die sich seit Monaten äußerst schleppend hinziehenden Baumaßnahmen im Gauerbauch sind nicht nur die Anlieger, sondern auch die Grünen im Rat der Stadt Lingen verärgert. „Wie in den letzten Jahren waren auch 2013 ab Anfang September zunächst wichtige Abschnitte der Wohnsammelstraße Am Birkenhain gesperrt, weil dort der Schmutzwasserkanal erneuert werden muss. Das bedeutete nicht nur heftigen Baulärm, sondern auch Umwege für die Anwohner sowie die Aufhebung einzelner Bushaltestellen. Auch der Umsatz des Bäckerladens war deutlich zurückgegangen“, erklärte Ratsherr Michael Fuest.
„Seit drei Wochen liegt die Baustelle jetzt ganz still, die Anwohner müssen durch den Matsch und tiefe Schlaglöcher fahren. Die Feldwege der Stadt sind in einem besseren Zustand als Straße hier im Wohngebiet. Wir fordern die Verwaltung auf, mit den dringend notwendigen Pflasterarbeiten umgehend zu beginnen“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Kemmer gegenüber unserer Zeitung.

Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßt die Kehrtwendung von Kreisverwaltung und CDU zu einer Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Meppen-Essen für den Personenverkehr und der Absicht, die Strecke Lathen-Werlte wieder fit zu machen. Gleichzeitig fordert sie von der Verwaltung diese Planungsabsichten unverzüglich in den Nahverkehrsplan einzuarbeiten.   Mehr »

12.12.2013

„Hat die CDU die Entwicklung verschlafen?“

Grüne Anträge zum Thema Fahrrad
"Ja wo fahren sie denn?" (Foto P. Blauert)
CDU-Anträge zum Thema Fahrrad

Lingen – Sehr verwundert reagieren die Grünen auf die aktuelle Ankündigung der CDU, die Stadt Lingen fahrradfreundlich gestalten zu wollen. „Dies haben wir Grünen seit Jahren gefordert und – da das Ansinnen in der Stadt nicht recht vorankam - am 7.4.13 einen entsprechenden Antrag vorgelegt, der am 3.6.2013 im Verkehrsausschuss beraten und einstimmig verabschiedet wurde“, erklärte Ratsherr Peter Supritz, Verkehrsexperte der Grünen. „Wir fragen uns, ob die CDU die Entwicklung verschlafen hat oder sich nur mit fremden Federn schmücken möchte.“
Von der Sache her gebe es sehr große Übereinstimmung, die von allen Fraktionen auch in der Juni-Sitzung des Verkehrsausschusses deutlich ausgesprochen wurde.  „Die Verwaltung war im Juni 2013, auch von den Mitgliedern der CDU-Fraktion, aufgefordert worden, Vorschläge für die verbesserte Verkehrsführung von Radfahrern zu erarbeiten. Jetzt kann man natürlich im Dezember 2013 bedauern, dass diese bis heute noch nicht vorliegen beziehungsweise noch nicht umgesetzt wurden. Insofern freuen wir uns, dass die CDU jetzt nach acht Monaten unsere Anregungen aufnimmt und richtig Druck machen will“, sagte sich die Fraktionsvorsitzende Birgit Kemmer. „Ich sehe schon die Verwaltungsmitarbeiter schwitzen, damit das Projekt der Grünen jetzt mit Unterstützung der CDU innerhalb von drei Monaten endlich umgesetzt wird, so wie es die CDU angekündigt hat.“

16.11.2013

499 Ballons simulieren die Wolke über Lingen

Atomkraftgegner aus Lingen und Umgebung haben am Samstag um Fünf-Vor-Zwölf 499 Ballons in den Himmel über Lingen gestartet. Mit dieser Aktion, die auch an fünf weiteren Atomkraftstandorten stattfand, soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie weit sich radioaktiven Stoffe bei einer großen Reaktorkatastrophe ausbreiten. Der Ortsverband Lingen hat die Aktion begrüßt und tatkräftig und finanziell unterstützt. Wir hoffen, dass auf der  bevorstehenden Innenministerkonferenz in Osnabrück zum Thema Katastrophenschutz die Ergebnisse berücksichtigt werden und die Katastrophenpläne entsprechend überarbeitet werden. >>Hier können die Fundorte der Ballons eingegeben werden; hier stehen die Verbreitungen von >> Lingen und >> anderswo!

02.09.2013

Neue Lilis endlich in Betrieb!

Im Beisein zahlreicher Mitglieder des Lingener Stadtrates und einiger Lili-Sympathisanten schickte Oberbürgermeister Dieter Krone die neuen Lilibusse auf die Reise. Der Ortsverband Lingen B90/Grüne wünscht ihnen viele Fahrgäste und unfallfreie Fahrten!

31.08.2013

IG Schönes Lünne zeigt beeindruckende Ausstellung gegen Fracking

In der Veranstaltung der SPD in Salzbergen am vorausgegangenen Donnerstag hatte Martina Korporal als Vertreterin der "IG Schönes Lünne" im Beisein von Dr. Daniela de Ridder und Mathias Groote (MdEP) deutlich gemacht: "Wir brauchen die Umweltverträglichkeitsprüfung als ersten Schritt, aber sie reicht nicht aus. Für mich verbietet sich Fracking ohne Wenn und Aber!"

31.08.2013

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Katja Keul MdB (parlamentarische Geschäftsführerin der grünen Bundestagsfraktion und Mitglied des Verteidigungsausschusses) fuhr mit Birgit Kemmer und zahlreichen Mitgliedern der Kreisverbände Emsland Süd und Grafschaft Bentheim vom AKW Lingen zum Bombenabwurfplatz Nordhorn-Range.

Lingen (Ems) - "Gut bedacht!" lobt Michael Fuest, nicht nur im wörtlichen Sinne, die Sanierungsmaßnahmen am Theater an der Wilhelmshöhe. Für rund 1,5 Mio Euro wird in diesem Jahr der 1. Teil der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Theater in Lingen durchgeführt.   Mehr »

04.08.2013

„Wir brauchen im Wahlkampf verständliche Argumente“

Grünen diskutieren ihr Steuerkonzept: Klare Schwerpunkte, solide Finanzierung, aber dem Wähler schwer zu vermitteln

rm Nordhorn. Um „Fakten und Mythen grüner Finanzpolitik“ sollte es gehen, als der Grüne Bundestagsabgeordnete und Steuerexperte Sven-Christian Kindler seinen Parteifreunden in Nordhorn die Grundzüge des grünen Finanz- und Steuerreformkonzepts erläuterte. Wach und engagiert stellt der 28-jährige Hannoveraner an diesem heißen Sommerabend den „grünen Dreiklang“ aus Ausgabenkürzungen, Subventionsabbau und „moderaten“ Steuererhöhungen vor, mit dem die Grünen in den Bundestagswahlkampf ziehen.

Die Grünen sind überzeugt: Sie haben als einzige Partei ein „solide gegengerechnetes“ Wahlprogramm mit klaren inhaltlichen Schwerpunkten, ohne „Wünsch-dir-was“-Positionen und Wahlversprechen auf Pump. Und sie sehen ihr Steuermodell als Instrument für mehr Steuergerechtigkeit.

Dennoch wird das Ziel Abends, die Reformpläne im Wahlkampf mit den Bürgern der Grafschaft und des Emslands zu diskutieren, nicht erreicht. Man bleibt unter sich. In der sehr überschaubaren Zuhörerschar in der Gaststätte Weerning sind „Normalbürger“ kaum auszumachen. Und es fehlen selbst viele bekannte Gesichter aus den Reihen der Grünen – Ferienzeit und Grillwetter.

Die Grünen wollen, das macht der Betriebswirt und Controller Kindler plastisch deutlich, auf der einen Seite mehr Geld ausgeben: für mehr Bildung und bessere Hochschulen, für gerechtere Sozialleistungen von der Kindergrundsicherung bis zur Garantierente, für mehr Klimaschutz und die Energiewende. Aber sie wollen auch einsparen: bei Rüstung und Autobahnneubau, beim Betreuungsgeld und bei den vielen unsinnigen und klimaschädigenden Subventionen.

Und die Grünen wollen die Einnahmen des Staates verbessern: durch „moderate“ Steuererhöhungen. Gerade sie sind das Reizthema, an dem sich viel öffentliche Kritik entzündet. Die Grünen wollen den Spitzensteuersatz anheben, das Ehegattensplitting abschaffen und hohe Privatvermögen mit einer einmaligen, auf zehn Jahre verteilten Vermögensabgabe besteuern. Auf der anderen Seite soll der Grundfreibetrag erhöht und eine neue Familienförderung eingeführt werden. Somit würden mit dem grünen Steuermodell unter dem Strich 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland entlastet statt belastet, verspricht Kindler.

Es ist viel von Missverständnissen die Rede an diesem Abend. Vor allem den Vorwurf, die Grünen machten sich mit ihren Steuerplänen zum Totengräber des Mittelstands, weist Sven Kindler energisch zurück. Der Mittelstand, wer ist das? Für Kindler sind das alle Steuerzahler, deren Jahreseinkünfte im Bereich des „Meridian-Einkommens“ von 32000 Euro liegen (die eine Hälfte der Bundesbürger verdient weniger, die andere Hälfte mehr). Entlastet würden alle Steuerzahler, die im Jahr bis zu 60000 Euro verdienen. Dieses Modell hätten Kritiker aus Politik und Wirtschaft, aber auch viele Journalisten nicht verstanden. Sie operierten mit Halbwahrheiten und falschen Fakten.

Nicht völlig verstanden haben die Rechenmodelle wohl auch einige Zuhörer im Saal. Man spürt förmlich, wie in manchen Köpfen der Steuerrechner an die Arbeit geht: Was bedeutet Wegfall des Ehegattensplittings für mich? Was bedeutet die Obergrenze von 60000 Euro? Sind das Bruttoeinkünfte oder zu versteuerndes Einkommen? Wieviel mehr muss ich zahlen, wenn ich mehr verdiene? Sven Kindler gibt zu, dass gerade der veröffentlichte Grenzwert von 60000 Euro erklärungsbedürftig ist. „Im Zweifelsfall könnt Ihr mir das mailen, ich rechne das dann aus.“

Spätestens hier bringen erfahrene Wahlkämpfer von der Basis das Problem auf den Punkt: „Wir haben am Stand oft nicht die Möglichkeit für lange Erläuterungen. Wir brauchen klare verständliche Argumente für die Leute.“ Auch böten energischere Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung, Steuerflucht und legale Steuerschlupflöcher nach Ansicht einiger Zuhörer viel mehr Potenzial, die Einnahmen des Staates zu verbessern.

Und überhaupt: „Wäre es nicht viel besser gewesen, ein Steuermodell gemeinsam mit der SPD zu entwickeln?“ fragt einer. Besser vielleicht, meint auch Sven Kindler. Aber die Grünen hätten eben schneller und genauer gerechnet als die Genossen. Die überließen die Detailarbeit wohl lieber den Experten in den Ministerien.

Im Wahlkampf, da ist Sven Kindler sich mit der hiesigen grünen Bundestagskandidatin Birgit Kemmer völlig einig, komme es ohnehin mehr auf den „Merkel-Effekt“ an. „Wir müssen diese Absetzbewegung von Frau Merkel von ihrem Regierungsprogramm deutlich machen. Wir müssen deutlich machen, dass nicht irgendwer in Berlin, sondern sie als Kanzlerin verantwortlich ist für das Chaos in der Regierung, für die Milliarden-Verschwendung beim Euro-Hawk und dafür, dass die Energiewende vor die Wand fährt und all das andere.“ So wird’s am Ende doch noch eine Wahlkampfveranstaltung.

28.07.2013

Grüne fordern Sicherheitsmaßnahmen an der Schulstraße

Lingen (Ems) – Die Grünen sorgen sich um die Sicherheit an der Umgehungsstraße in Lingen. "Vor zwei Wochen ist erneut ein LKW, der Trockenbeton geladen hatte, in Höhe Schulstraße verunglückt. Nur wenige Meter entfernt liegt die Unfallstelle, an der vor ca. 1 ½ Jahren ein anderer LKW von der Fahrbahn abgekommen ist. Und diese Unfallstellen liegen direkt an der Schulstraße und der kleinen Unterführung zum Gauerbach, die täglich von Hunderten Fahrzeugen, Fahrradfahrern und Fußgängern benutzt wird. Es grenzt fast an ein Wunder, dass bei den Unfällen keine Personen unterhalb der Umgehungsstraße getroffen wurden", so das Ortsratsmitglied der Grünen, Marcel Witzleben.

Die Grünen wollen nun zunächst im Ortsrat und später auch im Verkehrsausschuss erfahren, was zur Absicherung in diesem Streckenabschnitt geplant ist. "Uns interessiert besonders, wie die Verkehrsteilnehmer der Unterführung und der Schulstraße künftig besser geschützt werden können. Wir halten neue Sicherheitsmaßnahmen für notwendig", so der Ratsherr der Grünen, Michael Fuest.

Berlin/Nordhorn. "UmSTEUERN für mehr Gerechtigkeit - solidarisch was bewegen!" Unter diesem Motto stellt der bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler allen interessierten Bürgern des Wahlkreises Mittelems das grüne Steuerkonzept vor. Der 28 Jahre junge Betriebswirt und Controller, der auch Mitglied des Haushalts- und des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages ist, tritt den immer wieder gestreuten Robin-Hood-Fantasien der politischen Gegner durch eine detaillierte Aufschlüsselung des grünen Finanz- und Steuerkonzepts entgegen.

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Lingen – Die von Oberbürgermeister Dieter Krone in den letzten Wochen vorgestellten Ideen für die Sanierung des Lingener Marktplatzes hält die Fraktion der Grünen im Grundsatz für sinnvoll. "Wir hatten bereits in den letzten Jahren unsere Schwierigkeiten mit den verschiedenen teuren Modernisierungsmaßnahmen im Citybereich, auch weil schöne, gewachsene Ecken und alte Bäume beseitigt wurden, nur um der Innenstadt ein modernes Image zu verpassen", äußerte die Fraktionsvorsitzende Birgit Kemmer.

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An den Jahrestag von Tschernobyl haben am Freitag vor dem Historischen Rathaus in Lingen rund 40 Bürger erinnert. Links Clemens Grolle vom Unabhängigen Bürgerforum Spelle (UBS), rechts Lingens Grünen-Ratsherr Michael Fuest. Foto: P. Blauert

Lingen – Rund 40 Menschen haben am Freitagabend vor dem Alten Rathaus in Lingen demonstriert und sich für den Atomausstieg ausgesprochen. "60.000 oder 1,44 Millionen – wie viele Opfer die größte Katastrophe der zivilen Atomgeschichte in Tschernobyl wirklich gefordert hat, wir werden es vermutlich nie erfahren. Bei den Überlebenden weisen mehrere Studien auf eine Zunahme von Grauem Star, Hirnschäden, Leukämie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hin. Aber die Atomkraftwerke in Deutschland und im Rest der Welt laufen weiter und gefährden die Menschen", mahnte Gerd Otten vom Elternverein "Restrisiko" zu Beginn des Schweigekreises.

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Eine Mehrheit in der Bevölkerung hat sie längst, die Frauen-Quote für Führungsgremien in der Wirtschaft. Als zeitlich begrenztes Mittel, um der Gleichstellung von Frauen in Deutschland auf die Sprünge zu helfen. Aber leider nicht im Deutschen Bundestag, Birgit Kemmer ist enttäuscht über die vertane Chance.

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Unser gutes Wahlergebnis hat den Regierungswechsel möglich gemacht. Mit einer klaren Wechselbotschaft und unseren grünen Themen haben wir vielen Menschen aus der Seele gesprochen und sie dazu bewegt, wählen zu gehen und grün zu wählen. Die Wählerinnen haben uns bei der Landtagswahl einen großen Vertrauensvorschuss gegeben, den gilt es nun einzulösen, und was für Niedersachsen gilt, gilt selbstverständlich auch für das ganze Land. Wir wollen den "Grünen Wandel" einläuten.

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Foto: P. Blauert

Wasserversorgung dreifach bedroht: Fracking, Klimawandel und Privatisierung!

Die Bürgerintiative" Schönes Lünne" wird am Weltwassertag, dem 22.03.2013 auf dem Marktplatz ab 15 Uhr über das Thema Fracking in Lünne informieren. Beim Fracking werden Millionen Liter Waser mit teils hochgiftigen Chemikalien versetzt und unter großem Druck in die gasführenden Schiefergesteinschichten gepresst, bis diese aufbrechen.

Der Weltwassertag wird seit 1993 jährlich am 22. März begangen und ist ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro. Der Weltwassertag 2013 steht unter dem Motto "Wasser und Zusammenarbeit".

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11.03.2013

Sechzig Bürgerinnen und Bürger gedachten heute auf dem Lingener Marktplatz der Opfer der Katastrophen vor zwei Jahren in Japan und forderten eine schnellen Ausstieg aus der Atomenergie!

Foto. P. Blauert

08.03.2013

Grüne fordern Konzept zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vor dem Bahnhof

Viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer, Taxis, Schulbusse, Lieferverkehr, Kurzeitparker vor dem Bahnhof und der Sparda-Bank, Parkplatzsucher und der ganz normale Durchgangsverkehr) benutzen diesen Verkehrsknotenpunkt täglich. Ständig kommt es zu Konflikten zwischen langsamem Verkehr – z. B. wendende Busse und kreuzende Radfahrer und Fußgänger- und schnellem Liefer- und Durchgangsverkehr. Zudem ist die Verkehrssituation ist an verschiedenen Punkten recht unübersichtlich, z. B an der Ausfahrt von den Parkplätzen vor und neben der Tanzgalerie.

Daher beauftragen wir die Verwaltung (Ordnungs-, Planungs- und Bauamt) ein Konzept zur Verbesserung der Sicherheit im Bereich Bernd-Rosemeyer-Straße, zwischen dem Kreisverkehr Burgstraße und dem Kreisverkehr vor dem Arbeitsamt, zu entwickeln.

>> zum ganzen Antrag

>> zur Stellungnahme der Verwaltung

Bild: Ernährung - eine Frage der Haltung

Grüne sehen in Boom der Massentierhaltung im Emsland große Probleme für Mensch, Tier und Umwelt

Im Landkreis Emsland wurden in den Jahren 2009 bis 2012 Hähnchenmastställe mit insgesamt über 10 Millionen Mastplätzen neu genehmigt oder beantragt. Das teilten die drei  Grünen Landtagskandidaten im Emsland, Werner Henseleit, Norbert Knape und Birgit Kemmer unter Berufung auf eine Abfrage der Grünen-Bundestagsfraktion beim Landkreis Emsland mit. Darüber hinaus sind im Landkreis Emsland von 2009 bis 2012 Schweinemastställe mit rund 42.300 Mastplätzen neu genehmigt worden.

 "Der Ausbau der von CDU und FDP  umfangreich privilegierten industriellen Massentierhaltung bedeutet große Umwelt- und Tierschutzprobleme für unsere Region. Außerdem forciert er das Höfesterben und den Abbau bäuerlicher Arbeitsplätze im ländlichen Raum!" So sind in Niedersachsen nach Angaben der CDU/FDP-Regierung seit 2003 allein 30.000 landwirtschaftliche Arbeitsplätze verloren gegangen, teilte Norbert Knape mit.

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Laut gegen Nazis

Lingen, 11.1.2013 - Gegen den vielstimmigen Protest kam die NPD nicht zu Wort! Danke allen, die dazu beigetragen haben!

1. Alternativer Umweltpreis der Grünen Kreistagsfraktion geht an die Bürgerinitiative Pro Altenlingener Forst!

Birgit Kemmer (mitte) und Michael Fuest (rechts) überreichen den Alternativen Umweltpreis den Vertretren der Bürgerinitiative Martin Tenger, Doris Reddemann-Schnieders und Gerhard Schultz (von links). Foto: P. Blauert >> Mehr

Lingen, 8.12.12 – Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg, den Bebauungsplan Nr. 20 in Altenlingen zu kippen, wird von den Grünen in Lingen sehr begrüßt. "Wir haben bereits 2009 gegen diesen Bebauungsplan gestimmt, weil es ein völlig falscher Eingriff in eine der letzten zusammenhängenden Grünflächen Lingens ist. ..."

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Renate Künast und Matthias Groote besuchen Interessengemeinschaft Schönes Lünne

Renate Künast: Energiewende ohne Fracking! >> Mehr

Der Vorsitzende des EU-Umweltausschusses Matthias Groote spricht sich für ein Moratorium aus! >>Mehr bei der NOZ und >> Mehr bei der Ems-Vechte-Welle

Ban Fracking and shale gas in Europe before it's too late! >> Zum Film

NRW-Umweltministerium und -Wirtschaftsministe­rium legen Risikogutachten zu Fracking vor. >> Zur Pressemitteilung  >> Zum Gutachten

In halb Niedersachsen wollen Mineralölkonzerne künftig Erdgas mit "Fracking" fördern - mithilfe giftigster Chemikalien. In acht Tagen muss Niedersachsen daher im Bundesrat gegen Fracking-Bohrungen stimmen.

Weser-Ems-SprecherInnen in Cloppenburg klar gegen E 233-Ausbau und Fracking!

"Abgewartet haben die Anwohner der Feldstraße lange genug!" kritisiert Peter Blauert, Sprecher des Ortsverbandes der Grünen, die Einlassungen des Ordnungsamtes zur Parksituation und zur missbräuchlichen Nutzung als Durchgangsstraße: "Ich fahre täglich durch die Feldstraße mit dem Fahrrad. Die meisten Autos rauschen hier einfach durch! Fast keiner hat ein Anliegen!" Nur die Ergebnisse der Verkehrzählung bekannt zu geben und weitere anzukündigen, sei zu wenig.

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"Als wir vor zwei Jahren im Oberbürgermeisterwahlkampf waren, hatten wir erst keine Zeit zu feiern und nachher genug gefeiert!", erklärt Michael Fuest in der Begrüßungsansprache den krummen Jahrestag. Gekommen waren am vergangen Montag zahlreiche langjährige Mitstreiter, neue Mitglieder, Freunde und Ehemalige ins Foyer im Theater an der Wilhelmshöhe in Lingen. Unter den Gratulanten waren der Oberbürgermeister Dieter Krone, und Vertreter von befreundeten Parteien und Organisationen aus dem Emsland.

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>> Zur Bildergalerie "32 Jahre Grüne im Emsland"

In den letzten Tagen verstarb völlig unerwartet Werner Bußmann, Gründungsmitglied der Grünen und langjähriger Weggefährte. Aus Osnabrück stammend war er von 1972 bis 1993 Lehrer in der Gemeinde Geeste. Noch vor Gründung der Grünen war er bereits Mitglied der Grünen Liste Umweltschutz, die 1980 in der neuen Partei Die Grünen aufging. Ab 1981 gehörte er zu den ersten drei Vertretern der Grünen im Kreistag Emsland und von 1991 bis 1996 war er Ratmitglied im Gemeinderat in Geeste. 1993 hängte er seinen Beruf als Lehrer an den Nagel und wurde selbständiger Journalist. Er schrieb im Wesentlichen für Fachblätter aus dem Bereich der "erneuerbaren Energien" und war für viele Jahre Geschäftsführer der Geothermischen Vereinigung.

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Grüne Fordern Aufklärung im Fall Hagedorn

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dieter Krone.

Wir beantragen hiermit zum schnellst möglichen Zeitpunkt eine Sondersitzung des Umweltausschusses *), mit folgenden Tagesordnungspunkten:

  1. Unfallhergang

  2. schlechte Information seitens der Behörden

  3. Vorschläge der Verwaltung wie mit solchen Störfällen in der Zukunft umgegangen werden soll.

  4. Konsequenzen für den Betrieb Hagedorn

Begründung

Durch die Explosion bei der Firma Hagedorn ist die Bevölkerung sehr verunsichert und zum größten Teil recht uninformiert

Der Umweltausschuss soll öffentlich tagen, damit die Bevölkerung die Möglichkeit hat, sich zu informieren und Fragen zu stellen.

Mit grünen Grüßen

Birgit Kemmer
Fraktionsvorsitzende

*) Unsere Anfrage wird vorraussichtlich am 18. Juli in der Sitzung des Stadtrates behandelt.

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